Im Rahmen des Leuchtturmprojekt's der Gemeinde Manning wurden wir eingeladen ein Konzept zu erstellen, um die Gemeinde im Falle eines BLACKOUT's handlungsfähig zu erhalten.

Da eigentich nur ein großes Stromaggregat geplant war, stellten wir folgende Fragen in den Raum:
- Wie handhabt Ihr es mit den monatlichen Testläufen
- Wie schaut die Vorratshaltung von Diesel aus
- Wie bekommt Ihr im Falle eines BLACKOUT's Nachschub
- Problem zwischen Grundlast (~0,5 kWh) und Spitzenlast (~30 kWh)
- Was macht Ihr bei kurzen Stromausfällen (5 min bis zu einer Stunde)
  Es funktioniert keine Sirene und kein automatisches Tor

Wir stellten unser Konzept vor, daß wie folgt aussieht:
- 24,9 kWp Photovoktaik
- 30 kW Wechselrichterleistung
- 25 kW Laderegler (1x Fronius Symo & 1x Victron DC Laderegler)
- 42 kWh LiFePO4 Speicher

Der Vorteil unseres Konzepts gegenüber einem Dieselgenerator:
- Nahezu unterbrechnungsfreie Stromversorgung mit Umschaltzeit <20ms br="">
- Versorgung der Feuerwehr und der Straßenbeleuchtung mit sauberem Solarstrom
- Einsparung von ~8.000 kWh Strom/Jahr
- Insgesammt werden pro Jahr ~18.000 kWh Strom erzeugt und nur ~10.700 kWh verbraucht,
  wobei die Einspeißung ins Netz mit 7 kWh begrenzt ist
- Für den Notfall (zuwenig Solarstrom im Winter durch Nebel und Schnee) wurde noch
  ein Generator mit 30 kVA beschafft, der mit einem Laderegler den Speicher mit ~10 kWh lädt



Fotos der Anlage:


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Links zu den Meldungen von Stromausfällen in D, AT und CH

20250428 12:33 Flächendeckender Stromausfall [BLACKOUT] Iberische Halbinsel